April 29th, 2018

am 24..03.2018 im Bürgermeisteramt in Leverkusen Schlebusch

 

Arbeiten – wer wollte – in antiken Bambuskörben

aus der Sammlung von Editha Leppich

mit Hertha Breuhaus v. Stockhausen und Cornelia Kronauer

 

Editha Leppich (1904 – 1992)

1934 – 55        Kunsthändlerin in Peking

Ikebana-Studien in Japan

1956 – 71        Kunsthändlerin in Köln

Gründung der 1. Deutschen Ikebana-Schule

1977                 Eröffnung des Ikebana-Museums Ostasiatischer Kunst und Kultur in Linz /Rh.

Nach ihrem Tod 1992 Auflösung des Museums – kostbare Teile gehen an andere Museen,

Einiges wird versteigert

Nach 1992      Fortführung der 1. Deutschen Ikebana-Schule

unter Renate Kronauer, Edithas Nichte

Neuer Schwerpunkt: Ikebana mit Kindern

Ab 2012          unter Cornelia Kronauer, Edithas Großnichte

 

Regeln für das Arrangieren:

Grundsätzliches:

Wenig Material, leichtes Material, so natürliches Material wie möglich,

gerne im Wasser wachsende Pflanzen,

auf den Punkt gebracht in einem Zitat des Ikebana-Professors Goshima: „Am besten sind Blumen, von denen man annimmt, morgen fallen schon die Blütenblätter.“

Materialauswahl:

Schwerer Korb: Schweres Material

Leichter Korb: Leichtes Material

Korbhenkel:

  • Der Henkel ist ein wichtiges Gestaltungselement, er muss sichtbar sein.
  • Nicht in der Mitte kreuzen
  • Nur einmal kreuzen
  • Vor dem Henkel und etwas seitlich arrangieren, der Eindruck von Tiefe sollte nur durch ein Blatt oder eine kleine Blume entstehen

Die Hälfte des Korbes sollte frei bleiben. Kein Material sollte  genau in der Mitte des Korbes arrangiert sein.

Arrangements in Körben sollen eine Atmosphäre der Einfachheit und schlichten Eleganz vermitteln.